Spaziergang zur Vorstellung unserer Schutzgebiete
am Erlenbach
am Sonntag, 23. März, war gut besucht!


Der NABU Wehrheim freute sich über viele Interessenten, um am 23. März die NABU-Schutzgebiete im Erlenbachtal im Südwesten von Wehrheim vorzustellen. Es begann regenerisch uund endete mit strahlendem Sonnenschein. Die Teilnehmer nahmen viel Wissenswertes und Neues zu unseren Schutzgebieten mit nach Hause. Ausführlich vorgsetllt wurde das Feldgehölz Wolfskehl, die Erlenbachaue Wolfskehl und das Feuchtgebiet Weltes.

Ein paar Fotoimpressionen:

Ausgerechnet pünktlich zum Beginn der Wanderung regnete es. Umso mehr freuten wir uns, dass ich die Interessenten davon nicht beirren ließen und gut ausgerüstet zum Treffpunkt kamen. Wir nahmen es gelassen, war doch unser heutiges Thema auch das Wasser.
Jochen Brennecke begrüßte die zahlreichen Gäste und stellte das Gebiet, das wir erwandern wollten, kurz vor.


Wenige Minuten später bogen wir schon ab in unser erstes Gebiet, dem Feldgehölz Wolfskehl, einem ehemaligen Reitplatz, der schon beim Kauf viele natürliche Strukturen aufwies.

Jochen Brennecke erzählte, wie wir das Grundstück aufbereitet hatten. Viele Hinterlassenschaften vom Reitplatz mussten entsorgt werden, Weiden wurden auf Kopf gesetzt und zwei Tümpel angelegt.

Zwei Störche staksten über das Nachbargrundstück. HIer ist einer davon.

Am Tümpel

Die ersten Blüten zeigten sich, wie hier das Gefleckte Lungenkraut...

...oder ein paar Meter weiter einige Schlüsselblumen.

Von hier aus sieht man schön die alten Weiden, die wir mit Hilfe eines Harvesters "auf Kopf" gesetzt haben und die im Frühjahr wieder wunderbar austreiben werden.

Auch die Kornelkirsche erfreute uns mit ihren gelben Blüten.

Dann liefen wir zum nächsten Schutzgebiet, das direkt am Erlenbach liegt und uns einige Nerven gekostet hat, bis wir es tatsächlich besaßen: Auf unserer "Erlenbachaue Wolfskehl" zeigte Wolf-Dieter die durchgeführten Renasturierungsmaßnahmenam am Erlenbach.

Mittlerweile hatte sich das Wetter gebessert und die Sonne kam raus und wärmte uns.

Am Bach

Wolf-Dieter erläuterte die Grabentaschen, die wir geschaffen hatten und zeigte die Mäander, die der Erlenbach nun wieder bilden durfte.

Wir liefen an dem "Ausweichgraben" entlang, der bei Hochwasser dafür sorgt, dass das Wasser langsamer abfließt und sich auf der Fläche verteilt.

Eine der neu geschaffenen Grabentaschen

Mit einem Schild erklären wir die natürliche Struktur des Gewässers.

Und nun ging es zu unserem letzten Schutzgebeit unserer heutigen Wanderung, dem Feuchtbiotop Weltes. Dieses Gebiet ist eine Ausgleichsmaßnahme der Gemeinde.

Hier sahen die meisten von uns zum ersten Mal in diesem Jahr Buschwindröschen.

Immer wieder beeindruckend ist die alte Erlenbachschleife, die nun in einem sehr urigen Zustand ist.

Die gelben Blüten des Scharbockskrauts zeigten sich ebenfalls.

Jochen verabschiedete sich nach dem kleinen Rundgang über das Biotop von den Gästen, die sehr interessiert zugehört hatten und uns versicherten, dass sie einiges Neues erfahren haben und zum Teil das erste Mal diese Schutzgebiete besucht haben.
Uns hat es sehr gefreut, dass es so viele Interessenten gab, die mehr darüber erfahren wollten, wie wichtig die Schutzgebiete für die Natur sind.