Thema Ambhibien bei der "Wehrheimer Safari"
NABU Wehrheim zeigt Interessenten den größten der Auwiesentümpel am 22. Mai

Fotos: Ingrid Schmah-Albert, Jutta Pfetzing


Im Rahmen der Wehrheimer Veranstaltungsreihe "Wehrheimer Safari" erfuhren die Teilnehmer nicht nur Interessantes über unsere heimischen Ambhibien, sie konnten auf dem Rundgang durch unser Schutzgebiet Auwiesen noch so manch anderes Interessantes entdecken.

Leider erfreuten uns die Frösche nicht mit ihrem beinndruckenden weit hörbarem Froschkonzert. Uhrzeit und Wetter passten nicht so ganz perfekt. Jochen hatte die Grünfrösche aber zuvor mit dem Handy aufgenommen und konnte so ein Eindruck von dem Konzert vermitteln.

Er erzählte Wissenswertes über Frösche, Kröten und Molche, aber auch, unterstützt von Wolf-Dieter, über die verschiedenen Biotoptypen in unserem Schutzgebiet. Seggen gehören zu typsichen Bewohnern feuchter Gebiete. Wolf-Dieter konnte auf den Auwiesen verschiedene Seggen zeigen. ZU den Besonderheiten gehört die Schwarschopfsegge, eine in Deutschland stark gefährdete Sauergrasart. Sie wächst stockwerkartig in die Höhe und bildet Horste, sogenannte Bulten, die im Winter aussehen wie braune Grashügel. Im Frühjahr bekommen sie dann grüne "Haare", wenn die Halme sprießen.

Ganz in der Nähe, am Bizzenbachteich, wächst eine ähnliche seltene Segge, die Rispensegge. Diese ist bereits seit Jahrzehnten am Bizzenbachteich heimisch und im Frühjahr immer toll anzusehen.



Blick in den großen Auwiesentümpel

Einer der zahlreichen Grünfrösche im Auwiesentümpel.

Die Seggen im Schutzgebiet interessierten einige Teilnehmer. Die Schwarzschopfsegge ist eine Besonderheit und vom NABU mit einem Infoschild versehen.

Die Schwarzschopfsegge im April