Spaziergang zur Futterstelle am Wolfsborn
Informationen zur NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel"
"Volkszählung" der Wintervögel in diesem Jahr zum 3. Mal

Fotos: Jutta Pfetzing, Tatjana Seibt, Timon Sørensen

Es lag kein Schnee und es war zu warm, um eine große Vielfalt an gefiederten Gästen an der Futterstelle am Wolfsborn zu sehen. Die Weichfresser wie Amseln und Rotkehlchen fanden noch genügend in der freien Natur und deshalb auf die Futterstelle nicht angewiesen, wo wir sie sonst z. B. mit Rosinen und Äpfeln versorgen. Nur die Meisen erfreuten uns in großer Anzahl, aber auch ein Kleiber ließ sich blicken und pickte eifrig Fressbares aus einer Futterglock. Zwei Baumläufer und ein Eichhörcnchen waren aber auch zu beobachten und sorgten so dafür, dass der kleine Spaziergang wieder etwas Besonderes war.




Eine kleine, aber interessierte Truppe spazierte zur NABU-Futterstelle am Wolfsborn
Timon und Christoph überraschten uns am Wolfsborn und hatten bis zu unserem Eintreffen schon allerhand mit ihrem Spektiv beobachtet.
Franz-Josef Salzmann erklärte, welches Futter gut geeignet ist für unsere Wintervögel.
Auch das neue Futterhaus wurde genau betrachtet. Das Futter kann man hier von oben einfüllen und es "rutscht" automatisch nach, so dass eine Verunreinigung in sehr engen Grenzen gehalten wird.
Mit nur einen passr Metern Abstand zu Futterglocken und -häuschen konnte man die Vögel sehr schön beobachten.
Eine Blaumeise an einer Futterglocke
Eine Sumpfmeise holt sich die "verlorenen" Körner unter dem Futterhaus.
Der Kleiber geht auch gerne an die Futterglocken.
Schön und selten: Endlich ist Timon ein gutes Foto von einem Mittelspecht geglückt! Dieser schöne Vogel ähnelt dem häufiger vorkommenden Buntspecht (Dendrocopus major) und ist etwas kleiner. Er ist auf naturnahe Laubwälder angewiesen und besucht gern das Fettfutter an unserer Futterstelle.